kurz erklärt Open Innovation
Strategische Öffnung der Unternehmensgrenzen um z.B. die Produktentwicklung gemeinsam mit Kunden, Partnern, Zulieferern, Nutzern oder externen Experten zu gestalten.
Strategische Öffnung der Unternehmensgrenzen um z.B. die Produktentwicklung gemeinsam mit Kunden, Partnern, Zulieferern, Nutzern oder externen Experten zu gestalten.
Der glückliche Zufall, Wertvolles zu finden, das man nicht gesucht hat — und die Bedingungen, unter denen er wahrscheinlicher wird.
Das Fediverse verbindet unabhängige Server über offene Protokolle zu einem dezentralen Netzwerk – eine föderierte Alternative zu den geschlossenen Plattformen.
No-Code- und Low-Code-Plattformen ermöglichen es Fachexperten, Software ohne klassische Programmierkenntnisse zu entwickeln.
Die Unkonferenz stellt das klassische Konferenzrezept auf den Kopf. Aus passiven Teilnehmern werden aktive Teilgeber. Statt einem starr vorgesetzten Programm entsteht der Ablauf vor Ort gemeinsam durch alle Anwesenden.
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Systematische Beobachtung schwacher Signale und gesellschaftlicher Veränderungen, um aufkommende Trends frühzeitig zu erkennen. Grundlage für strategische Vorausschau: Wer Trends früher erkennt, kann Chancen nutzen, bevor sie zum Mainstream werden.
Systemische Methode zur Entwicklung komplexer technischer Systeme — von der Anforderung bis zur Übergabe. Verbindet Technik, Organisation und Prozesse zu einem kohärenten Ganzen; unverzichtbar bei großen Infrastruktur- und Innovationsprojekten.
Das Essay, das eine ganze Ära definiert hat. Eric S. Raymonds Cathedral vs. Bazaar zerlegt das Dogma zentraler Kontrolle und begründet die Revolution von ‚Open‘. Pflichtlektüre für jeden, der Innovation jenseits von Gatekeepern verstehen will.
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Unknown Unknowns beschreiben Wissenslücken, von denen wir nicht wissen, dass sie existieren. Anders als Known Unknowns (bewusste Wissenslücken) sind sie unsichtbare blinde Flecken, die zu Black Swan Events und unvorhersehbaren Durchbrüchen führen können.
Programmierschnittstelle, die standardisierte Kommunikation zwischen verschiedenen Softwarekomponenten ermöglicht und moderne Systemintegration bildet.
Personal Knowledge Graph bezeichnet die individuelle, vernetzte Wissenslandschaft einer Person, in der Informationen, Ideen und Erkenntnisse systematisch verknüpft werden. Diese digitalen Wissensstrukturen ermöglichen es, komplexe Zusammenhänge zu erfassen und persönliche Expertise zu organisieren.
Die Verschmelzung von KI, Biotechnologie, Materialwissenschaft und Digitalisierung zu Klimalösungen, die einzelne Technologien nicht erreichen.
Data Literacy umfasst die Fähigkeit, Daten zu lesen, verstehen, analysieren und kommunizieren. Diese Grundkompetenz wird in digitalisierten Innovationsökosystemen zur entscheidenden Voraussetzung für evidenzbasierte Entscheidungen und datengetriebene Innovation.
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Co-Creation beschreibt die systematische Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren bei der gemeinsamen Entwicklung von Produkten, Services oder Lösungen. Kunden, Partner und interne Teams arbeiten gleichberechtigt zusammen und bringen ihre jeweilige Expertise ein.
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Large Language Models (LLM) sind KI-Systeme, die auf riesigen Textmengen trainiert wurden und menschenähnliche Sprache verstehen und generieren können. Diese Transformer-basierten Modelle bilden das Fundament für Anwendungen wie ChatGPT, Claude und andere Conversational AI-Systeme.
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Regenerative Innovation transformiert die Beziehung zwischen Wirtschaft und Ökosystemen durch Innovationsansätze, die aktiv verbessern statt nur zu erhalten. Diese Innovationen schaffen positive Rückkopplungseffekte für Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft.
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Wissensmanagement ist kein IT-Projekt. Es kultiviert Bedingungen, unter denen Lernen, Teilen und Verbinden in Organisationen zur Gewohnheit werden.
Frühester Test eines Wertversprechens am Markt. Prototyp für Geschäftsmodelle statt nur Produkte – validiert Annahmen mit minimalem Aufwand.
Service Design bedeutet: konsequent aus Nutzersicht denken, nicht aus der Anbieterlogik heraus. Was intern schlüssig erscheint, kann beim Kunden als Chaos ankommen. Service Design macht diese Lücke sichtbar — und schließt sie systematisch.
Social Business beschreibt Unternehmen, deren primäres Ziel nicht Profitmaximierung, sondern die Lösung sozialer Herausforderungen ist. Dabei werden unternehmerische Mittel eingesetzt, um Selbstfinanzierung und Wirkung in Bereichen wie Bildung, Gesundheit oder Armut zu erreichen.
Open Space ist ein Format für partizipative Konferenzen, bei dem die Inhalte von den Teilnehmenden spontan eingebracht und strukturiert werden. Der Rahmen fördert Eigenverantwortung, Austausch und Kreativität. Häufig genutzt in Innovationskontexten oder organisationaler Entwicklung.
Software mit offen zugänglichem Quellcode, den eine Community frei nutzen, verändern und weiterverteilen darf — seit 1998 formalisiert.
Open Life Science Innovation überträgt Prinzipien wie Open Source, Open Data und kollaborative Entwicklung auf die Lebenswissenschaften. Ziel ist es, Innovationen im Bereich Gesundheit, Biotechnologie oder Pharmazie durch offene Prozesse zu beschleunigen – etwa durch offene Labore, transparente Studien oder gemeinsame Plattformen.
Open Government beschreibt eine Regierungsform, die auf Offenheit, Beteiligung und Zusammenarbeit basiert. Ziel ist es, staatliches Handeln transparenter zu machen, den Dialog mit Bürger:innen zu fördern und gemeinschaftlich bessere Entscheidungen zu treffen. Technologische Mittel wie Open Data spielen dabei eine zentrale Rolle.
Open Collaboration steht für kollaborative Arbeitsformen, bei denen Beteiligte über Organisationsgrenzen hinweg gemeinsam an Lösungen arbeiten. Wikis, Open-Source-Projekte oder Crowdsourcing-Initiativen zählen zu den bekanntesten Beispielen. Die Prinzipien basieren auf Freiwilligkeit, geteiltem Nutzen und digitaler Vernetzung.
Open Business beschreibt Organisationsformen und Geschäftsmodelle, die bewusst auf Transparenz, Mitgestaltung und offene Innovation setzen. Statt proprietärer Strukturen stehen Partizipation und geteiltes Wissen im Vordergrund. Open-Source-Software, offene Prozesse und kollaborative Plattformen zeigen das Potenzial dieser Ansätze in der Praxis.
Unkonferenzformat zur kollaborativen Buchentstehung: Mehrere Autoren schreiben ein ganzes Buch in wenigen Tagen, oft an einem Wochenende.
Die Anwendung von Spielmechaniken auf reale Probleme, um die Motivation der Spieler für deren Lösung zu nutzen.
Eine lernende Organisation erkennt man nicht am Weiterbildungsbudget, sondern daran, was mit Fehlern passiert: werden sie versteckt oder geteilt? Wer Fehler zur Information macht, lernt. Wer sie bestraft, wiederholt sie.
Format zum eigenen Erleben und Nutzen von offenen Innovationsmethoden. Aufbauend auf Working out Loud wird man auf eine Expedition entführt, in der man selbständig in „just in time“ verschiedene Aspekte von Open Innovation erlernt und/oder vertieft.
Blindes Kopieren erfolgreicher Methoden ohne Verständnis der Prinzipien — die Praktiken werden übernommen, die Kultur dahinter nicht.
Von Neugier getriebene Menschen mit einer ausgeprägt offenen Grundeinstellung, die gezielt ausgetretene Pfade verlassen und ihre Energie daraus ziehen, neue Herangehensweisen und Methoden zu entdecken, damit zu spielen und diese erfolgreich einzusetzen.
Virtual Reality schafft vollständig computergenerierte, interaktive 3D-Welten, die Nutzer über spezielle Headsets oder Smartphones erleben können. Die Technologie simuliert physische Eigenschaften realitätsnah und eröffnet neue Möglichkeiten für Produktdesign, Mitarbeitertraining und kollaborative Entwicklungsprozesse.
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Statt wie früher hohe Stückzahlen von einigen wenigen Produkten anzubieten, nutzt Mass Customization die Möglichkeiten der Digitalisierung, um stattdessen eine Vielzahl an hochindividualisierten Produkten nur noch für einzelne Kunden anzubieten.
Ein Living Lab steht für das Forschungskonzept, ein Open Innovation Ökosystem (meist in einem regionalen Kontext) frei zugänglich zu machen, um Forschung und Innovationsprozesse zu verbinden. (-> Josephs Servicemanufaktur)
Strategien zur gemeinsamen Nutzung von Innovationsquellen oder gegenseitigem Wissens- und Informationsaustausch im Rahmen von Open Innovation.
Pionier und bekannteste Plattform für die Öffnung und Auslagerung von Teilen der Forschung und Entwicklung im Sinne von Open Innovation, um gezielt Probleme oder Aufgabenstellungen über Crowdsourcing zu lösen.
Unternehmensinterner Einsatz und Nutzung von Open Source Arbeitsmethoden und Best Practices für abteilungs- und bereichsübergreifende Softwareentwicklungsprojekte.
Ein Booksprint innerhalb von 48 Stunden zum Thema „Neue Arbeitswelt“, der 2015 gemeinsam mit zwei dutzend Autoren durchgeführt und als Buch verlegt wurde.
Agiler Marketing-Ansatz zur schnellen, kostengünstigen Nutzergewinnung durch datengetriebene Experimente statt großer Kampagnen.
48 Stunden Unkonferenz, die in mehr als 70 Städten der Welt in regionalen Gruppen vor Ort gemeinsam Prototypen für innovative Dienstleistungen entwickeln.
Moderne Leitkultur zur Unternehmensgründung im Hinblick auf das Erkennen neuer Marktchancen und das Entwickeln neuer Geschäftsmodelle.
Was einmal Spezialisten vorbehalten war, lässt sich heute an Tausende auslagern — und das Ergebnis ist oft überraschend gut. Crowdsourcing macht kollektive Intelligenz nutzbar: die Weisheit der Vielen schlägt Experten häufiger als erwartet, vor allem bei komplexen und unstrukturierten Problemen.
Alternativer Finanzierungsweg, um Projekt- oder Produktideen auf Plattformen wie Kickstarter mithilfe von vielen kleineren Geldbeiträgen umsetzen zu können.
Pilotidee für eine Metakonferenz im Unkonferenzformat mit 100+ Konferenzmachern, um gemeinsam die Zukunft der klassischen Konferenz neu zu erfinden.
Das aktive Begleiten notwendiger Veränderungen in Organisationen, idealerweise zusammen mit der Stärkung der dazu passenden Unternehmenskultur.
Unkonferenz im Open-Space-Format ohne Themenvorgabe: Wer kommt, bringt ein Thema mit, der Stundenplan entsteht am ersten Morgen gemeinsam.
Augmented Reality (AR) steht für das Prinzip den Blick auf die reale Welt mit zusätzlichen digitalen Elementen zu überlagern.
Der Innovationsbeirat bringt Unternehmen in Kontakt mit Neudenkern, die durch innovative Ideen, Methoden und Impulse dauerhaft frische Innovationskraft erzeugen können.