kurz erklärt Design Thinking
Menschzentrierter Innovationsansatz, der komplexe Probleme durch Empathie, schnelle Ideenfindung und iteratives Prototyping angeht.
Menschzentrierter Innovationsansatz, der komplexe Probleme durch Empathie, schnelle Ideenfindung und iteratives Prototyping angeht.
Der glückliche Zufall, Wertvolles zu finden, das man nicht gesucht hat — und die Bedingungen, unter denen er wahrscheinlicher wird.
No-Code- und Low-Code-Plattformen ermöglichen es Fachexperten, Software ohne klassische Programmierkenntnisse zu entwickeln.
Denkweise, die Zusammenhänge statt Einzelteile betrachtet und die Wechselwirkungen in komplexen Systemen sichtbar macht.
Systematische Beobachtung schwacher Signale und gesellschaftlicher Veränderungen, um aufkommende Trends frühzeitig zu erkennen. Grundlage für strategische Vorausschau: Wer Trends früher erkennt, kann Chancen nutzen, bevor sie zum Mainstream werden.
Systemische Methode zur Entwicklung komplexer technischer Systeme — von der Anforderung bis zur Übergabe. Verbindet Technik, Organisation und Prozesse zu einem kohärenten Ganzen; unverzichtbar bei großen Infrastruktur- und Innovationsprojekten.
Gestaltung digitaler Produkte, die Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten gleichermaßen nutzen können — inklusiv statt nachgerüstet.
Mobile First ist ein Webdesign-Ansatz, bei dem die mobile Darstellung als Ausgangspunkt dient und danach schrittweise für größere Bildschirme erweitert wird. Diese Methodik priorisiert die wichtigsten Inhalte und optimiert die Nutzererfahrung für mobile Geräte.
Unknown Unknowns beschreiben Wissenslücken, von denen wir nicht wissen, dass sie existieren. Anders als Known Unknowns (bewusste Wissenslücken) sind sie unsichtbare blinde Flecken, die zu Black Swan Events und unvorhersehbaren Durchbrüchen führen können.
Data Literacy umfasst die Fähigkeit, Daten zu lesen, verstehen, analysieren und kommunizieren. Diese Grundkompetenz wird in digitalisierten Innovationsökosystemen zur entscheidenden Voraussetzung für evidenzbasierte Entscheidungen und datengetriebene Innovation.
(mehr …)
Co-Creation beschreibt die systematische Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren bei der gemeinsamen Entwicklung von Produkten, Services oder Lösungen. Kunden, Partner und interne Teams arbeiten gleichberechtigt zusammen und bringen ihre jeweilige Expertise ein.
(mehr …)
Regenerative Innovation transformiert die Beziehung zwischen Wirtschaft und Ökosystemen durch Innovationsansätze, die aktiv verbessern statt nur zu erhalten. Diese Innovationen schaffen positive Rückkopplungseffekte für Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft.
(mehr …)
Die erfolgreiche Umsetzung neuer Ideen in marktfähige Produkte, Dienstleistungen oder Prozesse — das unterscheidet sie von der Erfindung.
Hypothesengetriebenes Arbeiten macht Annahmen explizit, priorisiert sie und testet sie frühzeitig mit einfachen Experimenten. Ziel ist es, schneller zu lernen und valide Entscheidungsgrundlagen zu schaffen – z. B. in der Produktentwicklung, Strategiearbeit oder Organisationsentwicklung.
Die Empathy Map ist ein einfaches Tool, um sich in Nutzer:innen hineinzuversetzen. Sie sammelt Informationen darüber, was eine Person sieht, denkt, fühlt, hört, sagt oder tut. Sie fördert Empathie im Team, klärt Annahmen und dient als Vorbereitung für Personas, Customer Journeys oder Interviews.
User-Centered Design (UCD) ist ein iterativer Designprozess, bei dem Anforderungen, Erwartungen und Nutzungskontexte der Anwender:innen konsequent berücksichtigt werden. Ziel ist eine möglichst hohe Gebrauchstauglichkeit und Nutzerzufriedenheit – von der Ideenfindung über Prototyping bis zum finalen Produkt.
Der Design Sprint wurde von Google Ventures entwickelt, um innerhalb einer Woche komplexe Herausforderungen zu verstehen, Lösungen zu entwerfen, Prototypen zu bauen und Nutzerfeedback einzuholen. Der Sprint eignet sich für Produktteams, Startups und Innovationsprozesse mit hoher Unsicherheit.
Die Customer Journey Map zeigt, wie Nutzer:innen ein Produkt oder eine Dienstleistung erleben – von der ersten Aufmerksamkeit bis zur langfristigen Bindung. Sie macht Touchpoints, Emotionen, Informationslücken und Verbesserungspotenziale sichtbar. Ziel: Kundenerlebnis ganzheitlich verstehen und gezielt verbessern.
Der Value Proposition Canvas hilft Teams, ihre Produktidee mit den Bedürfnissen der Zielgruppe in Einklang zu bringen. Er analysiert Kundenaufgaben, ‑probleme und ‑gewinne und bringt sie mit Produktmerkmalen, ‑lösungen und ‑nutzen zusammen. Das Tool ergänzt den Business Model Canvas und fokussiert gezielt auf Wertversprechen.
Service Design bedeutet: konsequent aus Nutzersicht denken, nicht aus der Anbieterlogik heraus. Was intern schlüssig erscheint, kann beim Kunden als Chaos ankommen. Service Design macht diese Lücke sichtbar — und schließt sie systematisch.
Rapid Prototyping ist ein agiler Innovationsansatz, bei dem funktionale Modelle oder Skizzen frühzeitig erstellt werden, um Konzepte iterativ zu testen und weiterzuentwickeln. Dies beschleunigt Produktentwicklung und reduziert das Risiko von Fehlentwicklungen.
Sammelbegriff für iteratives Arbeiten statt starrer Planung — Teams organisieren sich selbst, lernen stetig und passen sich laufend an.
Blindes Kopieren erfolgreicher Methoden ohne Verständnis der Prinzipien — die Praktiken werden übernommen, die Kultur dahinter nicht.
Tückische Problemstellungen, die nur auf den ersten Blick als lösbar erscheinen und sich klassischen Lösungswegen aufgrund besonders komplexer und hochdynamischer Zusammenhänge entziehen. Es lassen sich bestenfalls zufriedenstellende Ergebnisse erreichen.
Divergentes Denken bedeutet, sich offen, unsystematisch und experimentierfreudig mit einem Thema oder Problem zu beschäftigen und dabei Denkblockaden und kritische Einwände auszuschalten.
Ein divergenter Denkprozess, der analytische Fakten mit Intuition und Empathie kombiniert, um Lösungen bzw. Verbesserungen für sog. Wicked Problems zu schaffen.
Virtual Reality schafft vollständig computergenerierte, interaktive 3D-Welten, die Nutzer über spezielle Headsets oder Smartphones erleben können. Die Technologie simuliert physische Eigenschaften realitätsnah und eröffnet neue Möglichkeiten für Produktdesign, Mitarbeitertraining und kollaborative Entwicklungsprozesse.
(mehr …)
Offenes Innovationslabor von Fraunhofer IIS und FAU, um zukünftige Produkte und Services mit starkem Fokus auf den Nutzer offen zu entwickeln.
Agile Produktentwicklung nutzt iterative Entwicklungszyklen mit kontinuierlichem Kundenfeedback. Teams reagieren flexibel auf Marktveränderungen, minimieren Risiken und verbessern Produkte vom MVP ausgehend schrittweise. Basiert auf enger Stakeholder-Zusammenarbeit.