kurz erklärt Open Source
Software mit offen zugänglichem Quellcode, den eine Community frei nutzen, verändern und weiterverteilen darf — seit 1998 formalisiert.
Software mit offen zugänglichem Quellcode, den eine Community frei nutzen, verändern und weiterverteilen darf — seit 1998 formalisiert.
Der Überschuss an freier Zeit und Denkfähigkeit, aus dem Wikipedia entstand – er brauchte Beteiligung, die KI heute überflüssig macht.
Die Fähigkeit, über die eigene digitale Infrastruktur zu entscheiden — messbar nicht am Serverstandort, sondern daran, ob man nein sagen kann.
Frei herunterladbare Modellgewichte: Die Modelle sind offen, aber der Weg dorthin — Daten und Code — bleibt verschlossen.
Sprachmodelle ziehen vom Rechenzentrum auf das persönliche Endgerät — sie rechnen in der Tasche, offline und ohne dass Daten es verlassen.
Das Fediverse verbindet unabhängige Server über offene Protokolle zu einem dezentralen Netzwerk – eine föderierte Alternative zu den geschlossenen Plattformen.
Trainingsverfahren, das das Modell zu den Daten bringt statt umgekehrt — jeder Teilnehmer rechnet lokal, geteilt werden nur die Ergebnisse.
No-Code- und Low-Code-Plattformen ermöglichen es Fachexperten, Software ohne klassische Programmierkenntnisse zu entwickeln.
Das Essay, das eine ganze Ära definiert hat. Eric S. Raymonds Cathedral vs. Bazaar zerlegt das Dogma zentraler Kontrolle und begründet die Revolution von ‚Open‘. Pflichtlektüre für jeden, der Innovation jenseits von Gatekeepern verstehen will.
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Web3 stellt eine Machtfrage: In Web2 bestimmen wenige Plattformen die Regeln. Web3 setzt auf dezentrale Infrastruktur — und verspricht Nutzern Kontrolle über ihre Daten und digitalen Werte. Zwischen Versprechen und Realität liegt noch viel Weg.
Gestaltung digitaler Produkte, die Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten gleichermaßen nutzen können — inklusiv statt nachgerüstet.
Mobile First ist ein Webdesign-Ansatz, bei dem die mobile Darstellung als Ausgangspunkt dient und danach schrittweise für größere Bildschirme erweitert wird. Diese Methodik priorisiert die wichtigsten Inhalte und optimiert die Nutzererfahrung für mobile Geräte.
Programmierschnittstelle, die standardisierte Kommunikation zwischen verschiedenen Softwarekomponenten ermöglicht und moderne Systemintegration bildet.
Das Internet of Things (IoT) beschreibt die Vernetzung physischer Objekte mit dem Internet, wodurch diese Daten sammeln, austauschen und auf Befehle reagieren können. Von Smart Home-Systemen bis hin zu industriellen Sensornetzwerken entstehen intelligente Ökosysteme.
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OpenSym (International Symposium on Open Collaboration) ist eine interdisziplinäre Konferenz zu offenen, kollaborativen Prozessen im digitalen Raum. Behandelt werden Themen wie Open Source, Wikis, Open Science oder partizipative Innovationsmodelle. Die Beiträge sind frei zugänglich und verbinden Forschung mit Praxis.
Open Life Science Innovation überträgt Prinzipien wie Open Source, Open Data und kollaborative Entwicklung auf die Lebenswissenschaften. Ziel ist es, Innovationen im Bereich Gesundheit, Biotechnologie oder Pharmazie durch offene Prozesse zu beschleunigen – etwa durch offene Labore, transparente Studien oder gemeinsame Plattformen.
Open Hardware bezieht sich auf physische Geräte und Systeme, deren Entwürfe öffentlich dokumentiert sind. Sie fördern offene Innovation, da sie von jedermann genutzt, modifiziert und weiterentwickelt werden können – analog zur Idee von Open Source Software.
Open Collaboration steht für kollaborative Arbeitsformen, bei denen Beteiligte über Organisationsgrenzen hinweg gemeinsam an Lösungen arbeiten. Wikis, Open-Source-Projekte oder Crowdsourcing-Initiativen zählen zu den bekanntesten Beispielen. Die Prinzipien basieren auf Freiwilligkeit, geteiltem Nutzen und digitaler Vernetzung.
Open Business beschreibt Organisationsformen und Geschäftsmodelle, die bewusst auf Transparenz, Mitgestaltung und offene Innovation setzen. Statt proprietärer Strukturen stehen Partizipation und geteiltes Wissen im Vordergrund. Open-Source-Software, offene Prozesse und kollaborative Plattformen zeigen das Potenzial dieser Ansätze in der Praxis.
Wikidata ist eine freie und offene Wissensdatenbank mit dem Ziel, das Wissen der Menschheit für semantische Abfragen als strukturierte und maschinenlesbare Daten bereitzustellen.
Wissen ist keine knappe Ressource — es wird durch Teilen mehr, nicht weniger. Open Knowledge verankert diese Überzeugung rechtlich: Offene Lizenzen machen aus privatem Wissensbesitz eine globale Allmende, auf der alle aufbauen, forschen und weitergehen können.
Eine Community entsteht nicht durch Newsletter oder Slack-Kanäle. Sie entsteht, wenn Menschen sich gegenseitig kennen, vertrauen und füreinander einsetzen. Community Building ist die Kunst, diesen Entstehungsprozess bewusst zu gestalten — vom ersten Treffen bis zur selbsttragenden Gemeinschaft.
Blockchain ist eine dezentrale Datenbanktechnologie, die Transaktionen transparent, manipulationssicher und ohne zentrale Instanz verwaltet. Jeder Block enthält kryptographisch gesicherte Informationen und verweist auf den vorherigen Block.
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Unternehmensinterner Einsatz und Nutzung von Open Source Arbeitsmethoden und Best Practices für abteilungs- und bereichsübergreifende Softwareentwicklungsprojekte.
Als „social technology“ beschriebene Herangehensweise im Open Source Sinne, um Unternehmen durch die Mitarbeiter weitgehend in eigenverantwortlicher Selbstorganisation zu strukturieren statt mithilfe von klassischen Hierarchien.
Blockchain-Plattform für Smart Contracts auf Basis der Kryptowährung Ether — ermöglicht automatisierte Verträge zwischen Fremden.
Revolutionäres Verfahren der Molekularbiologie, um mit relativ moderatem Aufwand gezielt Abschnitte des Erbgutes von Lebewesen zu verändern. Voraussichtlich sehr breit anwendbar und mit hohem Potential für neue Behandlungsoptionen bei bisher nur bedingt therapierbaren Erkrankungen.