kurz erklärt Innovationsbeirat
Der Innovationsbeirat bringt Unternehmen in Kontakt mit Neudenkern, die durch innovative Ideen, Methoden und Impulse dauerhaft frische Innovationskraft erzeugen können.
Der Innovationsbeirat bringt Unternehmen in Kontakt mit Neudenkern, die durch innovative Ideen, Methoden und Impulse dauerhaft frische Innovationskraft erzeugen können.
Innovation bezeichnet die erfolgreiche Umsetzung neuer Ideen in marktfähige Produkte, Dienstleistungen oder Prozesse, die einen messbaren Mehrwert schaffen. Sie verbindet Kreativität mit systematischer Umsetzung und unterscheidet sich dadurch von reinen Erfindungen.
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Die Unkonferenz stellt das klassische Konferenzrezept auf den Kopf. Aus passiven Teilnehmern werden aktive Teilgeber. Statt einem starr vorgesetzten Programm entsteht der Ablauf vor Ort gemeinsam durch alle Anwesenden.
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Strategische Öffnung der Unternehmensgrenzen um z.B. die Produktentwicklung gemeinsam mit Kunden, Partnern, Zulieferern, Nutzern oder externen Experten zu gestalten.
Die Anwendung von Spielmechaniken auf reale Probleme, um die Motivation der Spieler für deren Lösung zu nutzen.
Von Neugier getriebene Menschen mit einer ausgeprägt offenen Grundeinstellung, die gezielt ausgetretene Pfade verlassen und ihre Energie daraus ziehen, neue Herangehensweisen und Methoden zu entdecken, damit zu spielen und diese erfolgreich einzusetzen.
Blockchain ist eine dezentrale Datenbanktechnologie, die Transaktionen transparent, manipulationssicher und ohne zentrale Instanz verwaltet. Jeder Block enthält kryptographisch gesicherte Informationen und verweist auf den vorherigen Block.
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Anfangs oft von Eliteuniversitäten zur Verfügung gestellte Online-Kurse, die durch Peer Review von unbegrenzt vielen Studenten kostenfrei genutzt werden können.
Statt wie früher hohe Stückzahlen von einigen wenigen Produkten anzubieten, nutzt Mass Customization die Möglichkeiten der Digitalisierung, um stattdessen eine Vielzahl an hochindividualisierten Produkten nur noch für einzelne Kunden anzubieten.
Ein Festival, bei dem kreative Technikenthusiasten ihre selbst gebauten Projekte und Ideen der Öffentlichkeit vorstellen. Anfassen und Ausprobieren wird dabei groß geschrieben.
Ein Living Lab steht für das Forschungskonzept, ein Open Innovation Ökosystem (meist in einem regionalen Kontext) frei zugänglich zu machen, um Forschung und Innovationsprozesse zu verbinden. (-> Josephs Servicemanufaktur)
Warum Jahre in ein Produkt investieren, das der Markt vielleicht gar nicht braucht? Lean Startup dreht die Logik um: erst testen, dann bauen. Aus Annahmen werden Hypothesen, aus Hypothesen Experimente — und aus Ergebnissen lernt man schneller als jeder Businessplan verspricht.
Wissenschaft, die sich mit dem Leben im Allgemeinen und Teilthemen wie Mikroorganismen, Pflanzen, Tiere und Menschen aber auch Bioethik, Biotechnologie oder Molekularbiologie beschäftigt, mit dem Ziel Lebensqualität zu verbessern oder Ökosysteme zu stärken.
Methoden, Werkzeuge oder Strategien, um Wissen zu erfassen, zu verwalten, zu übertragen oder zu teilen – sowohl im Unternehmenskontext als auch im Hinblick auf die persönliche Weiterentwicklung.
Sammlung von Entwurfsmustern zur Beschreibung typischer Probleme und deren Lösung bei der Gestaltung Lernender Organisationen.
Internetplattform, um mit Hilfe von Crowdfunding die Finanzierung von Projekten zu ermöglichen.
Umfassende non-profit online Bibliothek mit vielen tausend frei verfügbaren Videokursen zu Themen wie Mathematik, Wirtschaft, Technologie und Geschichte, die von Millionen Studenten weltweit genutzt wird.
Strategien zur gemeinsamen Nutzung von Innovationsquellen oder gegenseitigem Wissens- und Informationsaustausch im Rahmen von Open Innovation.
Pionier und bekannteste Plattform für die Öffnung und Auslagerung von Teilen der Forschung und Entwicklung im Sinne von Open Innovation, um gezielt Probleme oder Aufgabenstellungen über Crowdsourcing zu lösen.
Unternehmensinterner Einsatz und Nutzung von Open Source Arbeitsmethoden und Best Practices für abteilungs- und bereichsübergreifende Softwareentwicklungsprojekte.
Ein Booksprint innerhalb von 48 Stunden zum Thema „Neue Arbeitswelt“, der 2015 gemeinsam mit zwei dutzend Autoren durchgeführt und als Buch verlegt wurde.
Als „social technology“ beschriebene Herangehensweise im Open Source Sinne, um Unternehmen durch die Mitarbeiter weitgehend in eigenverantwortlicher Selbstorganisation zu strukturieren statt mithilfe von klassischen Hierarchien.
Ein meist offen zugänglicher kreativer Raum, in dem sich Soft- und Hardwareentwickler oder für Technologie begeisterte Menschen treffen, austauschen, an gemeinsamen Projekten arbeiten und gegenseitig voneinander lernen.
Analog einem Marathon werden beim „Hack Marathon“ (kurz: Hackathon) gemeinsam in kleinen Teams in einem Zeitraum von z.B. 48h intensiv Lösungen zu vorgegebenen technischen Aufgaben erarbeitet.
GTD ist eine Selbstmanagement-Methode für Wissensarbeiter, die anstehende Aufgaben erfasst und daraus kontextbezogene Aufgabenlisten für den (Arbeits-)Alltag liefert.
Das Produkt zu verbessern reicht nicht mehr. Wer langfristig wettbewerbsfähig bleibt, denkt nicht in Produkten, sondern in Geschäftsmodellen: Wer sind unsere Kunden? Was schaffen wir für sie? Wie verdienen wir dabei Geld — und wie ändern wir das, wenn der Markt sich dreht?
Ein Geschäftsmodell beschreibt, womit eine Organisation Mehrwert erschafft, wie sie diesen an ihre Kunden ausliefert und wie sie ihr Wertversprechen auf Dauer sichert.
Umstrittenes Geschäftsmodell im Spielebereich, um schnell neue Spieler über minimale Einstiegshürden zu gewinnen und diesen dann im Verlauf des Spieles teure Zusatzelemente zu verkaufen.
Beim „Umgedrehten Unterricht“ werden Frontalunterricht und die Hausaufgaben vertauscht. Lehrer stellen ihren Unterricht online zur Verfügung und Schüler sehen sich die Videos zu Hause an. In der Schule werden dann Aufgaben gestellt und in der Klasse gelöst.
Eine Methode zum Wissenstransfer von Experten auf ein oder mehrere Nachfolger (z.B. bei Ruhestand, Abteilungswechsel, Kündigung, Sabattical, Elternzeit, Job Rotation).
Moderne Leitkultur zur Unternehmensgründung im Hinblick auf das Erkennen neuer Marktchancen und das Entwickeln neuer Geschäftsmodelle.
Digitale Transformation ist kein IT-Projekt — sie ist ein kultureller Wandel. Wer nur Prozesse digitalisiert, hat die Oberfläche gestreift. Wer Geschäftsmodelle, Entscheidungslogiken und Führungskultur mitdenkt, gestaltet echten Wandel — langsam, schmerzhaft und unausweichlich.
Erfahrungsreise auf die sich ein neuer Kunde begibt, der ein Produkt oder eine Dienstleistung des Unternehmens entdeckt, sich dafür entscheidet, sie nutzt und anschliessend bewertet oder weiterempfiehlt.
Interaktion zwischen Unternehmen und Kunden bzw. Nutzer für die gesamte Dauer der Kundenbeziehung – von der ersten Aufmerksamkeit, über den Verkauf bis zur Angebotsnachpflege.
Revolutionäres Verfahren der Molekularbiologie, um mit relativ moderatem Aufwand gezielt Abschnitte des Erbgutes von Lebewesen zu verändern. Voraussichtlich sehr breit anwendbar und mit hohem Potential für neue Behandlungsoptionen bei bisher nur bedingt therapierbaren Erkrankungen.
Offene Ausschreibung für Aufgaben, in Anlehnung an „outsourcing“, für die sich einzelne Personen bewerben können oder die gemeinsam von vielen einzelnen Personen bearbeitet werden können.
Alternativer Finanzierungsweg, um Projekt- oder Produktideen auf Plattformen wie Kickstarter mithilfe von vielen kleineren Geldbeiträgen umsetzen zu können.
Ein Schreibtisch lässt sich überall mieten. Was einen guten Coworking Space auszeichnet, ist die Community: die schnelle Antwort auf eine Fachfrage, die zufällige Begegnung, die zur Zusammenarbeit wird — das Gefühl, nicht allein zu arbeiten, auch wenn man alleine sitzt.
Strategien und Schnittstellen, um trotz der grundlegend unterschiedlichen Bedingungen erfolgreich enge Verbindungen zwischen großen Unternehmen und innovativen Startups aufzubauen.
Unternehmenseigenes Wagniskapital, das in Startup-Unternehmen investiert wird, oft zusammen mit eigener Management und Marketing Expertise, um die Innovationskraft zu steigern oder um Wettbewerbsvorteile in bestimmten Märkten zu erlangen.
Ein unternehmenseigener Inkubator unterstützt gezielt den Aufbau von Startups und neuen Geschäftsfeldern innerhalb des Unternehmens.
Eine Gemeinschaft von Personen mit ähnlichen Aufgaben oder Interessen, die voneinander Lernen und zusammen Lösungen erarbeiten wollen.
Herausragendes Beispiel für eine Online Plattform, die gezielten und kostenfreien Zugang in die Welt der Programmierung anbietet.
Richtungsweisendes Essay zur Jahrtausendwende zum Thema „the end of business as usual“, das den Umbruch in der Geschäftswelt durch das partizipative Web (z.B. soziale Medien, interaktive Communities) in 95 Thesen beschreibt.
Das aktive Begleiten notwendiger Veränderungen in Organisationen, idealerweise zusammen mit der Stärkung der dazu passenden Unternehmenskultur.
Innovative Geschäftsmodell(weiter)entwicklung, z.B. im Hinblick auf Partner, Freemium, SAAS oder den Aufbau offener Ökosysteme.
Gleichnamiges und herausragendes Buch zum Business Model Canvas, das in die Methodik einführt und sich weitergehend mit Geschäftsmodellen beschäftigt.
Erstellen eines digitalen dreidimensionalen Informationsmodells, um das Verhalten eines Gebäudes während der Planung, des Bauens und des Betreibens simulieren zu können.
Bei einem Barcamp gibt es keine Keynote-Stars und keine vorgegebene Agenda. Wer kommt, bringt ein Thema mit — oder entscheidet spontan, welche Session des gemeinsam erstellten Stundenplans am meisten interessiert. Wissen fließt horizontal, nicht von oben nach unten.