kurz erklärt KI-Alignment
Die Aufgabe, KI-Systeme auf menschliche Werte auszurichten — je leistungsfähiger sie werden, desto größer die Kluft zum Gewollten.
Die Aufgabe, KI-Systeme auf menschliche Werte auszurichten — je leistungsfähiger sie werden, desto größer die Kluft zum Gewollten.
Die schleichende Entmächtigung des Menschen durch KI: kein Umsturz, sondern millionenfach freiwillige Abgabe von Kontrolle.
KI-Agenten, die planen statt zu reagieren: Sie zerlegen Aufgaben, delegieren an Unteragenten und halten Zwischenstände extern.
Modelle haben Tagesform: Dasselbe Modell, dieselbe Anfrage — eine andere Antwort, je nach Auslastung und stiller Nachbesserung beim Anbieter.
Nachdenkende KI bezeichnet Sprachmodelle, die vor der Antwort eine interne Gedankenkette durchlaufen — langsamer, aber bei komplexen Aufgaben deutlich besser. Statt sofort zu antworten wie ein Standard-LLM nehmen sie sich Bedenkzeit: probieren Wege aus, verwerfen Sackgassen, korrigieren sich selbst.
Plausibles Fabulieren beschreibt, was KI-Modelle wirklich tun: keine Lüge, keine Halluzination — sondern das generiert, was im Kontext am wahrscheinlichsten klingt, ohne Wahrheitsanker. „Halluzination“ ist das geläufige Wort dafür — und das falsche. Denn Halluzinieren setzt ein Bewusstsein voraus, das KI nicht hat.
Prompt-Technik gegen einfallslose Antworten: Das Modell soll mehrere Alternativen nennen, statt nur zur naheliegendsten zu greifen.
KI-Systeme reden Nutzern nach dem Mund statt ehrlich zu antworten — unterwürfige Schmeichelei, antrainiert durch menschliches Feedback.