Urban Future Center

Eine große, weitläufige Fläche mitten im urbanen Stadtzentrum. Im Mittelpunkt davon entspannte Kaffeehaus-Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt. Wissensarbeiter und Kreative mit ihrem Notebook als mobiler Arbeitsplatz.

 

Der Duft von frisch gemahlenem Kaffee. Chillige Sitzelemente, ein bequemes Sofa, vereinzelte Hocharbeitstische. Eine kleine Gruppe auf bunten Lümmels, in lebhafter Diskussion vertieft.

A magic place for real innovation

Vom Kaffeehaus im Zentrum mit einem Schritt in den Coworking Bereich. Ein Schritt in den Maker Space. Ein Schritt in das Innovationslabor. Direkt angrenzend an den Coworking Space Rückzugsräume für Startups.

 

Dazwischen eine Ars Electronica Installation. Daneben der Hacker Space des CCC. Das Geeknest. Eine Formation aus 3D-Druckern. Quadrokopter, Elektronikbauteile, Wearables, Hoverboards zur Fortbewegung.

 

Break-Out Räume für Design Thinking Sessions. Ein Canvanizer Denkraum mit wandhohen Canvasses. Der Sessionplan von der Unkonferenz am vergangenen Wochenende. Die Prototypen der letzten Global Service Jam an der Wand.

 

Schrillbunte LED Ketten und ASCII Art auf Dot-Matrix Displays. Zwischendrin Panels mit den Steckbriefen der Community. Die Agenda für den nächsten Hackathon. Stapelweise druckfrische Exemplare des vergangenen Booksprints.

Kreativer Nährboden

Die Idee eines offen zugänglichen, kreativen Denkraumes als ein Ort, an dem wir die Zukunft unserer Welt aktiv mitgestalten — eines sogenannten Urban Future Center — hat sich seit dem Entstehen vor allem in Skandinavien und Asien etabliert.

In our modern world as complex, chaotic and confusing organizations need systematic approaches to address their challenges proactively

In Europa konnte sich der Begriff bisher nur sehr zögerlich durchsetzen. VW richtet derzeit die ersten Creative Spaces nach Future Center Vorbild in Norddeutschland ein.

 

Das erste Future Center wurde 1996 in Schweden gegründet, um gezielt in den Aufbau von Innovation Capital zu investieren. Unser erster Anlauf für ein Future Center in Nürnberg liegt bereits sieben Jahren zurück.

 

Zu diesem Zeitpunkt entstanden der Coworking Space Nürnberg und ein erster Prototyp für ein Urban Future Center, der heute als Cogneon Akademie und Spezialist für Wissensmanagement bekannt ist.

 

Für die Idee des Future Center gibt es weder formale Anforderungen noch starre Vorgaben. Es formiert sich vielmehr aus einer bunten Vielzahl von Aspekten und Bausteinen, die am Ende alle dazu beitragen, dass daraus ein wirklich kreativer Ort mit einer im Idealfall magischen Atmosphäre entstehen kann.

Die Kaffeehausbühne im Zentrum

Wenn es den einen zentralen Baustein in der Blaupause für ein funktionierendes Urban Future Center gibt, dann ist es eine in der Mitte gelegene Fläche mit einladender Kaffeehausatmosphäre.

 

Sie ist das erste, was der Besucher erblickt, lädt ihn zum Verweilen ein und darf gerne Staunen mit Vorfreude auf hochwertigen Kaffee auslösen.

Innovation lässt sich nicht anordnen oder auf Knopfdruck abrufen. Die Kunst besteht vielmehr darin, eine offene Kultur zu schaffen, die dazu einlädt, mitzuspielen.

Diese zentrale Kaffeehaus-Fläche dient als bunter Marktplatz und zentraler Hub für alle Aktivitäten. Sobald sich dort Wissensarbeiter, Kreative und Digital Natives tummeln, kann man darauf vertrauen, dass über kurz oder lang daraus Neues entstehen wird.

 

Kommunikation und Austausch bilden den ersten Schritt, um Vertrauen zwischen den Beteiligten aufzubauen. In der Folge werden ganz von selbst Ideen und Projekte gemeinsam konzipiert und umgesetzt.

Creative Space Design Patterns

Die gesammelten Erfahrungen mit dem Aufbau und Betrieb von Hacker Spaces aus den vergangenen Jahrzehnten dienen als Basis für die Hacker Space Design Patterns  des Chaos Computer Clubs (CCC).

 

Eine solche Bibliothek von Erfolgsmustern gibt einen Rahmen und Hilfestellung, um die vorhandenen Rezepte zu nutzen, die sich in vielen anderen Hackerspaces über die Zeit vielfach bewährt haben.

 

Erfasst werden die Organisationsstrukturen, verwendete Methoden, eingesetzte Technologien, das Wissensmanagement sowie der physikalische Raum selbst.

 

Bausteine

Das Ökosystem rund um das Urban Future Center lädt alle dazu ein, mitzugestalten, sich zu beteiligen oder ihr eigenes Geschäft damit zu verbinden.

Unsere Vision wird real im Zusammenspiel von allen vorhandenen Orten, Netzwerken, Organisationen, Methoden und Tools. Diese sehen wir als Bausteine des Urban Future Center.

Orte & Anlaufstellen

Netzwerke & Organisationen

Tools & Methoden